Wir sind Handhelden!

Ein Verein für Familien mit Kindern und Jugendlichen mit Handfehlbildungen. Wir informieren, wir tauschen uns aus, wir stärken und unterstützen uns.
Hast du auch einen Handhelden in deiner Familie? - Dann bist du hier genau richtig!

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Wir kennen das aus Erfahrung

In Österreich kommen jedes Jahr etwa 120 bis 250 Kinder mit einer Fehlbildung der oberen Extremitäten (Hände und Arme) zur Welt.

Die Gründerinnen dieses Vereins sind alle aus beruflichen oder familiären Gründen mit den Fragen und Herausforderungen vertraut, die ein Kind mit speziellen Händen mit sich bringt.

Warum es uns gibt

Die Diagnose einer Fehlbildung an den Händen während der Schwangerschaft oder nach der Geburt wirft viele Fragen auf und kann verunsichern. Wir möchten Familien einen geschützten Raum bieten, in dem Erfahrungen geteilt, Mut gemacht und Wissen weitergegeben wird – offen, ehrlich und auf Augenhöhe.

Fragen, die Eltern häufig bewegen

Durch ein komplexes Zusammenspiel aus Vererbung, Umwelt und manchmal schlicht einer Laune der Natur, gibt es Handhelden. Einen Schuldigen zu suchen hilft dabei nicht weiter - denn es verändert weder die Situation noch den Menschen selbst. Viel wichtiger ist es, Verständnis, Unterstützung und einen positiven Umgang damit zu finden.

Das Umfeld reagiert oft unterschiedlich: Manche Menschen sind offen und interessiert, andere verunsichert oder neugierig. Blicke und Fragen können verletzend sein, entstehen aber häufig aus Unsicherheit statt aus böser Absicht. Wichtig ist, selbst zu entscheiden, wie viel man erzählen möchte und ob man offensiv damit umgeht. Eine kurze, ruhige Antwort reicht oft aus - und manchmal darf man auch Fragen unbeantwortet lassen. Mit Zeit wächst meist die Gelassenheit und das Umfeld lernt, den Menschen statt die Besonderheit zu sehen. Dabei hilft es, Eltern zu haben, die Ihre Kinder stärken, um ihnen damit einen selbstbewussten Umgang beizubringen. Jede(r) ist perfekt so wie er ist!

Jeder Handheld ist einzigartig - deshalb braucht jede Diagnose eine individuelle Betrachtung. Neben möglichen medizinischen Eingriffen spielt vor allem die ganzheitliche Therapie eine wichtige Rolle. Ist zum Beispiel ein Arm verkürzt, kann dadurch die Balance des Körpers beeinflusst werden. Physiotherapie, Ergotherapie, gezielte Kräftigungsübungen oder auch Prothesen können dabei unterstützen, Beweglichkeit, Stabilität und Alltagssicherheit zu fördern. Wichtig ist, sich frühzeitig an erfahrene Spezialisten zu wenden - gerne auch an unsere Vereinsgründerinnen Dr. Lisa Mailänder und Agnes Vormayr. (Link zur Vereins-Email-Adresse)

Das ist einer der vielen Gründe, warum wir Handhelden gegründet haben. Wir bieten eine Plattform für einen offenen, ehrlichen Austausch von betroffenen Familien und HandheldInnen. In unserem Verein sind des Weiteren Ärztinnen, Therapeuten, Psychologen vertreten, die ebenfalls fachlichen Rat geben können. Schreibt uns eine E-Mail unter handhelden@outlook.com und wir melden uns verlässlich.